Nationalparks an der Westküste der USA

Über 50 Nationalparks gibt es in den USA. Viele von Ihnen sind dabei mittlerweile zu echten Touristenmagneten geworden, nur noch wenige bieten die pure Wildnis. Im US-Bundesstaat Kalifornien, unmittelbar an der Westküste der USA, liegen insgesamt 7 Nationalparks: der Channel Islands Nationalpark, der Death Valley Nationalpark, der Joshua Tree Nationalpark, der Sequoia & Kings Canyon Nationalpark, der Lassen Volcanic Nationalpark, der Redwood Nationalpark und natürlich nicht zu vergessen der Yosemite Nationalpark.

Unsere persönlichen Top 5 stellen wir Ihnen hier in einem kompakten Überblick und natürlich viele weitere USA Nationalparks auf den folgenden Seiten vor:

Bryce Canyon in Utah | USA Westen

Bryce Canyon

Bryce Canyon - liegt im Südwesten Utahs in den USA. Erst innerhalb des Nationalparks befindet sich der eigentliche Bryce Canyon, der trotz seines Namens kein Canyon im eigentlichen Sinne, sondern ein natürliches Amphitheater darstellt. Er unterscheidet sich von anderen Canyons durch seine einzigartigen geologischen Strukturen, die Hoodoos, welche durch Wind, Wasser und Eis aus den Sedimenten geformt wurden. Die roten, orangefarbenen und weißen Sedimente bieten einmalige Aussichten. Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe von 2.400 bis 2.700 Metern und liegt damit wesentlich höher als der nahe gelegene Zion Nationalpark oder der Grand Canyon.

Zion National Park | USA Westen

Zion National Park

Zion Nationalpark - befindet sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona. Der Zion Nationalpark hat insgesamt eine Fläche von 579 km² und liegt zwischen 1.128 m und 2660 m Höhe. Innerhalb des Parks befindet sich eine atemberaubende, Schluchten-reiche Landschaft mit zahlreichen Canyons. Diese sind aus 170 Millionen Jahre altem, braunen bis orangeroten Sandstein der Navajo-Formation entstanden. Durch seine besondere geografische Lage existieren im Park nicht nur eine große Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen, diese beherbergen auch vielen verschiedenen Pflanzen und Tiere, die den Besuch des Nationalparks zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Arches National Park | USA Westen

Arches National Park

Arches Nationalpark - ist in der Nähe von Moab in Utah im Westen der Vereinigten Staaten von Amerika gelegen und hat eine Fläche von 309 km². Der Arches Nationalpark ist bekannt für seine große Zahl an natürlichen Steinbögen (engl.: arches), die durch enorme Verwitterung ständig neu entstehen und wieder vergehen. Die Gesamtzahl der im Arches Nationalpark erfassten Steinbögen schwankt zwischen 900 und über 2.000. Die höchste Erhebung des Arches Nationalpark ist der „Elephant Butte“ mit 1.696 Metern im Osten des Parks, der tiefste Punkt des Parks hingegen liegt am Visitor Center mit 1.225 Metern.

Canyonlands National Park | USA Westen

Canyonlands National Park

Canyonlands Nationalpark - ist in der Nähe von Moab im US-Bundesstaat Utah und in direkter Nachbarschaft zum oben beschriebenen Arches Nationalpark gelegen. Das Gebiet wurde am 12. September 1964 zum Nationalpark erklärt und umfasst heutzutage eine Gesamtfläche von 527,5 mi² (1.366 km²). Der Colorado River und der Green River haben tiefe Felsschluchten (engl. “Canyons”) in das Colorado-Plateau geschnitten und teilen diesen schönen Park in insgesamt drei Teile auf: ‘Island in the Sky’ im Norden, ‘The Needles’ im Südosten und ‘The Maze’ im Westen. Jeder Teil für sich begeistert seine Besucher mit atemberaubender Flora und Fauna.

Grand Canyon | USA Westen

Grand Canyon

Grand Canyon Der Grand Canyon ist eine steile, etwa 450 km lange Schlucht im Norden des US-Bundesstaats Arizona, die während Jahrmillionen vom Colorado River ins Gestein des Colorado-Plateaus gegraben wurde. Er zählt zu den großen Naturwundern auf dieser Welt und wird jedes Jahr von rund fünf Millionen Menschen besucht.